Christian Poltéra, 1977 in Zürich geboren, erhielt Unterricht bei Nancy Chumachenco sowie Boris Pergamenschikow und studierte später bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien.

Als Solist arbeitet er mit führenden Orchestern zusammen wie z.B. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Santa Cecilia Orchestra Rom, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestre de Paris, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Camerata Salzburg. Dabei gehören Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, John Eliot Gardiner, Paavo Järvi und Andris Nelsons zu seinen Partnern.

2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist ausgewählt.
Christian Poltéra widmet sich auch intensiv der Kammermusik mit Musikern wie Mitsuko Uchida, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer, Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Kathryn Stott, Esther Hoppe, Ronald Brautigam, dem Zehetmair, Artemis, Belcea und dem Auryn Quartett.
Zusammen mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit bildet er ein festes Streichtrio, das Trio Zimmermann, das in den bedeutenden Musikmetropolen zu Gast ist.
Ferner tritt er bei renommierten Festivals wie Salzburg, Luzern, Edinburgh, Berlin, Wien, Schleswig-Holstein und London (Proms) auf.
Seit 2013 ist Christian Poltéra künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen.

Christian Poltéras zahlreiche Aufnahmen spiegeln sein vielseitiges Repertoire wider und sind vielfach ausgezeichnet worden (u.a. BBC Music Magazine Award, Gramophone Choice, Diapason d’Or de l’Année). Cellokonzerte von Dvorak, Walton, Hindemith, Schostakowitsch, Dutilleux, Lutosławski, Martinu und Ligeti gehören ebenso dazu wie Sonaten von Mendelssohn, Fauré und Saint-Saens. Mit dem Trio Zimmermann hat er Einspielungen mit Werken von Mozart, Beethoven, Hindemith und Schönberg vorgelegt.

Christian Poltéra ist Dozent an der Hochschule Luzern. Er gibt regelmässig Meisterkurse und ist Juror an verschiedenen Cellowettbewerben, u.a. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Zudem hat er Urtext-Ausgaben für den Henle-Verlag herausgegeben.
Christian Poltéra spielt ein Violoncello von Antonio Casini aus dem Jahr 1675 und das berühmte „Mara“ Stradivari von 1711.

Neue CD

SACD
BIS BIS-2347
Stereo/Multichannel Hybrid
Classical - Chamber

Bach: Goldberg Variations

Trio Zimmermann:
Frank Peter Zimmermann (violin)
Antoine Tamestit (viola)
Christian Poltéra (cello)

Violin: A. Stradivarius, Cremona 1711, ‘Lady Inchiquin’; Viola: A. Stradivarius, 1672, ‘Mahler’; Cello: A. Stradivarius, 1711, 'Mara'


For close to 300 years Bach’s Goldberg Variations have awed performers as well as listeners, through an unparalleled combination of a dazzling variety of expression and breath-taking virtuosity with stupendous polyphonic mastery. No wonder then that other musicians than harpsichordists have wanted to make it their own – pianists, first and foremost, but also accordion players and guitarists, flautists and harpists.

Having performed and recorded much of the classical as well as the modern string trio repertoire, Trio Zimmermann began working on the Goldberg Variations several years ago, playing an existing arrangement. But in their own words, the three members – among the leading string players of our time – ‘soon became captivated by the original score and its innumerable beauties and details’. As a result they have jointly prepared a performing version which here receives its first recording. Playing an important part on this disc are also the Trio’s instruments – all by Antonio Stradivarius, and featured in close-up on the cover.

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    Violinsonate A-dur Urtextausgabe, Fassung für Violoncello, broschiert mit bezeichneter und unbezeichneter Streicherstimme

    Im Gegensatz zu anderen seiner Spätwerke wurde Francks 1886 komponierte Violinsonate (HN 293) von Anfang an bei Publikum und Kritik freundlich aufgenommen. Unter den zahlreichen Bearbeitungen hebt sich die im Januar 1888 erschienene klangschöne Fassung für Violoncello insofern hervor, als sie ausdrücklich von Franck autorisiert wurde. Der Cellist Jules Delsart, der im Dezember 1887 in Paris eine Aufführung der Sonate erlebt hatte, war so begeistert, dass er Franck um die Erlaubnis zur Transkription der Violinstimme für sein Instrument bat. Delsart hielt sich eng an das Original, ließ den Klavierpart unverändert und transponierte den Violinpart nur wo nötig und passend in die tiefere Lage.

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    Ravel: Sonate für Violine und Violoncello Urtextausgabe, broschiert mit einer bezeichneten und einer unbezeichneten Streicherstimme

    Bei den ersten Aufführungen der zwischen 1920 und 1922 entstandenen Sonate zeigten sich selbst enge Freunde des Komponisten verstört: Nach dem Klangrausch von La Valse wirkte die reduzierte Besetzung und moderne Klangsprache der Sonate wie ein Schock. Das zukunftsweisende Werk ist jedoch inzwischen vom Konzertpodium nicht mehr wegzudenken. Als praxisnahe Hilfestellung für die Interpreten bringen wir für beide Instrumente jeweils eine Spielpartitur, in der die Stimme des anderen Instrumentes mitläuft. Beide Stimmen sind sowohl unbezeichnet als auch bezeichnet enthalten. Für den Fingersatz konnten die weltberühmten Instrumentalisten Christian Poltéra und Frank Peter Zimmermann gewonnen werden.

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